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1693
wurde Kingston erstmalig erwähnt und 1872 wurde Kingston die
Hauptstadt von Jamaica, und damals der Sitz der damaligen
britischen Kolonialregierung. Am 04.01.1907 erschütterte ein
Erdbeben Kingston
Town. Mehr als 1.000 Menschen starben. 1962 wurde die
Universität
von Kingston
gegründet. Kingston Town, ist das Wirtschaftszentrum von Jamaika.
Mit den Überseehafen und den Flughafen, stellt Jamaika eine
Internationale Handelsroute dar. 30 % der Kingstoner sind
Arbeitslos und viele von ihnen Leben in den bekannten Ghettos
(Stadtteile) "Trenchtown"
und "Jonestown" nähe
Downtown. Da viele Menschen aus den Dörfern weiter nach Kingston
Town ziehen, wächst die Stadt im gigantischen Ausmaße. Viele
Menschen auf Jamaika sind von der Landwirtschaft abhänig, und
müssen mit ihren geringen Einnahmen leben. Auf Jamaika werden
viele Lebensmittel angebaut
wie z.B. Zuckerrohr, Yams, Reis, Bataten, Kartoffeln, Mais
,Bananen, Pfeilwurz, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Mangos, Kakao,
Kaffee, Pfeffer, Ingwer und Tabak. Außerdem baut man Hanf an, aus
dem Marijuana gewonnen wird. Die Sehenswürdigkeiten von Kingston
sind z.B. das "Ward Theatre"
(Baujahr 1911) und die "Kingston
Parish Church" welches beim
Erdbeben zerstört wurde und 1910 wieder
aufgebaut wurde. In Uptown Kingston befindet sich das "Bob Marley
Museum" und das "Jamaica House",
der Dienstsitz des Premierministers von Jamaika. In der Stadt
befindet sich die "University of the West Indies". Die Universität
besitzt eine Bibliothek, die über 450.000 Bände umfasst. Mehr als
5000 Studenten besuchen diese Universität -nicht nur Jamaicaner,
sondern auch viele von den Nachbarinseln. Kingston Town hat ca.
600.000 Einwohner
und somit die größte Stadt Jamaikas.

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