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Jamaika |
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| Sprache |
Englisch |
| Hauptstadt |
Kingston |
| Staatsform |
Parlamentarische Monarchie |
| Königin |
Elizabeth II. |
| Generalgouverneur |
Sir Howard Felix Hanlan Cooke |
| Ministerpräsident |
Percival James Patterson |
| Fläche |
10.991 km² |
| Einwohnerzahl |
2.713.130 (Stand Juli 2004) |
| Befölkerungsdichte |
246 Einwohner pro km² |
| Unabhänigkeit |
vom Vereinigten Königreich am 6. August 1962 |
| Währung |
Jamaika-Dollar (JMD) |
| Zeitzone |
UTC -5 Stunden |
| Nationalhymne |
Jamaica, Land We Love |
| Kfz-Kennzeichen |
JA |
| Internet-TLD |
.jm |
| Vorwahl |
+1-876 |
Jamaika
ist ein Inselstaat
der Grossen Antillen in der Karibik. Der über 7000 m tiefe
Caymangraben trennt Jamaika vom 150 km nördlich gelegenen Kuba. Im Osten sind
es 150 km bis zur haitianischen Gegenküste und der Dominikanischen
Republik. Die maximale Länge Jamaikas beträgt 240 km, die maximale
Breite 80 km. Die
Fläche des Landes beträgt 10990 km².
Auf der Insel leben cirka 2,4 Millionen Einwohner. Davon sind 70%
Schwarze und 20% Mulatten, Europäer. Im Landesinneren von Jamaika
befinden sich ein zentrales Faltengebirge mit Bergen von bis zu
2257 Metern, sowie verschiedene Kalkplateaus. Der Norden des
Landes ist durch feuchtheiße Küstenebene mit
Regenwäldern und Feuchtsavannen geprägt,
wogegen im Süden Trocken- und Dornbuschsavannen vorherrschen. Die
Hauptexportgüter Jamaikas sind Bauxit, Zuckerrohr, Bananen,
Zitrusfrüchte, Nelkenpfeffer, Kakao, und Kaffee. In den letzten
Jahren hat sich der Inselstaat zur bedeutenden
Fremdenverkehrsinsel in der Karibik entwickelt. Internationale
Flughäfen, sowie die wichtigsten Häfen, befinden sich in Kingston
und Montego Bay. Die Insel wurde am 4. Mai 1494 von Kolumbus
entdeckt. Die Spanier
besiedelten die Insel ab 1509 und benutzten sie zunächst als Basis
für Festlandsexpeditionen. Die Aruakbevölkerung ging an
eingeschleppten Krankheiten, spanischer Unterdrückung und
Stammeskämpfen zugrunde. Weiterhin führten die Spanier einige
Negersklaven ein. 1655 eroberte England die Insel, auf der zu
diesem Zeitpunkt cirka 3000 Menschen lebten. Zunächst diente
Jamaika nun als Stützpunkt für englische Piraten. Erst im 18.
Jahrhundert entwickelte sich Plantagenwirtschaft. Nach einem
Negeraufstand 1865, der eine langanhaltende
Wirtschaftskrise auslöste, wurde Jamaika
1866 Kronkolonie. 1938 gab es erneut Aufstände und 1944 bekam
Jamaika seine erste Verfassung. Am 6. August erhielt Jamaika die
Unabhängigkeit. Kingston ist Haupt-
und Universitätsstadt. Es ist ein riesiger Molloch
an dem moderene nordamerikanische Standards neben absoluter Armut
zusammentreffen. Die Stadt wuchert seit Jahrzehnten ohne Kontrolle
was zu großen Wellblechsiedlungen in den Randbezirken geführt hat.
Die
Stadt ist extrem politisch geprägt und die beiden Gruppen - PNP und JLP - sorgen fast
jeden Tag für Ausschreitungen die häufig tödlich enden. Neben
politischen Problemen lungern jedoch auch jede Menge große und
kleine Gangster im Schutz dieser großen Stadt herum. Dieses soll
jedoch nicht bedeuten das Kingston nicht auch einen Besuch wert
ist. Zumindest tagsüber kan man sich bedenkenlos überall bewegen.
Wo man es besser nicht macht merkt man sofort und dreht schon
automatisch um. Die Einkaufsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Der
größte Markt der Stadt befindet sich in
Downtown. Hier gibt es definitiv nichts
was es nicht gibt, Weiße sind hier jedoch ausgesprochen selten zu
finden. Sie bevorzugen New Kingston
das allen Internationalen Standards entspricht und von Büros und
Shopping Centern geprägt ist. Hier finden sich verschiedene Hotels
die bestens als Basis für Trips durch die Stadt geeignet sind.
Fortbewegen sollte man sich entweder mit den
öffentlichen Bussen oder per
Taxi. Sofern man auf
Staus und Autofahren ohne erkennbare Regeln Lust hat kann man
natürlich auch den Mietwagen nehmen.Ausflugs und
Besichtigungsmöglichkeiten gibt es viele und auch das Nachtleben
ist überaus interessant. Aktuelle Infos bieten die Tageszeitungen
und das Touristboard in New Kingston. Unbedingt sollte man jedoch
einen Ausflug über den Skyline Drive in die Berge hinter Kingston
machen. Das Panorama
ist sagenhaft, man findet das Haus von Rita Marley und
verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten für Leute die keinen Bock
auf Aktion haben. Tip ist hier die
Maya Lodge, die neben günstiger
Übernachtungsmöglichkeit auch perfekter Ausgangspunkt für Touren
in die Blue Montains
ist. Montego Bay ist
die 2 größte Stadt auf Jamaika. Sie hat ca
83.000 Einwohner. Der touristische Teil
der Stadt liegt rechts und links vom Flughafen. Hier befinden sich
fast alle Hotels und natürlich auch die Strände. Bis auf einen
Strand (der Downtown am nächsten ist) kosten alle Strände ein paar
Dollar Eintritt. Hierfür gibt es Umkleidekabinen und eine Art
Aufsicht, die nur bestimmte "Händler" an die Touristen heran läßt.
Das eigentliche Zentrum befindet sich ca 5 km westlich vom
Flughafen. Kernpunkt ist der Kreisverkehr und die von hier
ausgehenden Einkaufsstraßen. Tags und Nachts finden sich hier die
unmöglichsten Leute und es herscht 24 Stunden Karibik pur. Hier
liegen auch die jamaikanischen
Einkaufsmöglichkeiten. Die touristen Shops sind
hier nicht zu finden. In Richtung Hafen findet sich der Craft`s
Market und ein neuer Schoppingkomplex beide mit allerlei Dingen
für Touristen. Hinter diesem Shopping Center findet sich das Pier
1, daß normalerweise ein Bootssteg mit Restaurant ist, sich aber
jeden Freitag in eine überaus nette Open Air Disco
verwandelt.Neben dem Pier 1 am Freitag finden sich Downtown eine
Concertarea, diverse Bars und 2 Gogo Clubs. Etwas teurer und mit
deutlich mehr Weißen amüsiert man sich in den Hoteldiscos z.B. dem
Cave oder den Bars entlang der Gloucester Avenue in der
Touristarea. Negril ist seit Jahren für Pauschal-und
Individualtouristen, aber auch für Jamaikaner der Ort welcher.
Hier findet sich ein ca. 12 Km langer richtig schöner Karibischer
Strand.
Kein
Hotel, die sich schön nebeneinander am Strand finden, ist höher
als die Bäume und keines hat einen abgegrenzten Privatstrand, so daß herrlichen Strandspaziergängen nichts im Wege steht, außer
vielleicht die vielen kleinen Bars und Snack Shops die permanent
zur Rast einladen. Was ist schöner als ein kühles Bier am Strand?
Die Preise in Negril sind den Touristen angepaßt. Ein Bier kann
schon mal 3 €,- und eine Mahlzeit 15 € kosten. Dieses mag auf den
ersten Blick hoch erscheinen, doch gewußt wo (meißtens nicht
direkt am Strand), findet man das Bier auch für 1,25 € und die
Mahlzeit für 3,20 € Auch wer keinen Bock auf Strand hat wird in
Negril nicht enttäuscht, so bietet das Westend mit seinen Klippen
eine perfekte Alternative. Es gibt verschiedene Bars und Hotels
direkt an den Klippen, die immer auch
Bademöglichkeiten über Rutschen oder
Treppen anbieten. Perfekt zu
schnorcheln! Einige Hotels bestehen aus Cottages
direkt auf den Klippen und garantieren absolutes Relaxen in
traumhafter ruhiger Atmosphäre.Das Nachtleben ist genau so wie man
es sich vorstellt und spielt sich größtenteils am Strand ab. Jeden
Abend ist am Strand eine Party, in der Regel mit live Musik. Bei
Alfreds, dem Roots Bamboo, dem Risky Busines oder im De Bus
treffen sich zu festgelegten Tagen die Touristen, Taxifahrer und
natürlich auch die "Beach Boys und - Girls". So richtig
jamaikanisch wird es nur an den Wochenenden, Feiertagen und bei
Top Konzerten.Alleine bleibt man nicht in Negril. An jeder Ecke
werden einem die unterschiedlichsten Angebote gemacht. So werden Armbänder, Obst, Jetski, Parasail,
Massagen und auch
Drogen angeboten.Die Ausflugsmöglichkeiten sind
überaus gut und es bieten sich verschiedene tagesfüllende Touren
ins Umland an.Ob mit dem
Leihmotorrad /-wagen, Taxi oder einem
Tourveranstalter der Hotels bleibt hierbei jedem selber
überlassen.Direkt am Strand werden daneben verschiedene
Bootstouren mit Glassbottombooten oder Katamaranen angeboten.
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